02.03. – 23.03.2025:       

Künstlerische Begegnungen - Mitglieder des "Kunstvereins Husum und Umgebung" stellen ihre Werke aus

Eröffnung:

Sonntag, der 02.03.2025 um 12.00 Uhr

Museumsinsel, Lüttenheid 40, 25746 Heide

Der Kunstverein Heide eröffnet seine erste Ausstellung in diesem Jahr am Sonntag, den 2. März, um 12.00 Uhr mit Künstlerinnen und Künstlern des „Kunstverein Husum und Umgebung“ in der Museumsinsel, Lüttenheid 40 in Heide. Der Eintritt zu dieser Vernissage ist frei – ansonsten beträgt der Museumseintritt 4 Euro pro Person.

 

„Zwischen Ebbe und Flut: Kreative Impulse im Norden“, so könnte man eine Reportage über den Kunstverein Husum und seine Künstler beginnen. In einer unbeständigen und rauen Natur, die zugleich aber von einer einzigartigen Schönheit ist, stellen diese Gegensätze schon seit langen Zeiten für Künstler eine inspirierende und kreative Möglichkeit der Auseinandersetzung, Kontemplation und Selbstfindung dar, die sich letztendlich auch in den Werken wieder finden, die in dieser Ausstellungen präsentiert werden.

 

Gegründet im Jahre 1992, hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, lokale Kunst zu fördern und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Regelmäßig finden Ausstellungen, Workshops und kulturelle Veranstaltungen statt, die nicht nur für Kunstschaffende, sondern auch für Kunstinteressierte ein Treffpunkt sind. Maler, Fotografen, Bildhauer, Keramiker und Grafiker teilen sich ein gemeinsames Ziel: Sie möchten die Faszination Nordsee und das Leben in Nordfriesland in ihren Werken einfangen und interpretieren. In vielen Werken findet sich ein spielerischer Umgang mit den Themen Natur, Nachhaltigkeit und Vergänglichkeit.

Grafische und experimentelle Kunst. Manche brechen bewusst mit traditionellen Formen und lassen sich von globalen Kunstströmungen inspirieren, ohne den Bezug zum Norden zu verlieren.

 

Darüber kann man sich anhand der ausgestellten Werke der nachfolgenden vierzehn Künstler ein eigenes „Bild“ verschaffen:

Achim Tandler, Andrea Bode-Köhn, Christine Guthoff, Dagmar Oltersdorf, Helga Hoppe, Ingrid Gans, Ingrid Jessen, Inka Langer, Jörg Nehl, Marlies Spankus, Peter Warmke, Sabine Schulz, Sonja Peters, und Sophie Gruzman-Jarczyk.

Die Zusammenarbeit mit anderen Kulturinstitutionen in der Region ist dem „Kunstverein Husum und Umgebung“ - mit dem markanten roten Ausrufezeichen vor dem kleinen „k“ als Signet - ein wichtiges Anliegen. So entstehen Synergien mit dem Schloss vor Husum, der Husumer Stadtbibliothek oder auch kleineren Museen in Nordfriesland. Gerade in einer ländlich geprägten Gegend ist Vernetzung entscheidend, um Kunst sichtbarer zu machen und das kulturelle Leben nachhaltig zu bereichern. Deshalb engagiert sich der Verein dafür, Kunst in Husum erlebbar zu machen.


Diese Ausstellung ist zu den Museumsöffnungszeiten (siehe auch hier: www.museumsinsel.heide.de) im Zeitraum vom 2.-23. März 2025 zu besichtigen:

 

Montag – Donnerstag und Sonntag: 11.30-17.00 Uhr

Freitag: 11.30-14.00 Uhr

Samstag: 14.00-17.00 Uhr

Montag: geschlossen

 

 

 

01.06. – 22.06.2025:          Alte Werte -Neue Werte: Mitglieder des Kunstvereins Heide stellen aus

Eröffnung:

Sonntag, der 01.06.2025 um 12.00 Uhr

Museumsinsel, Lüttenheid 40, 25746 Heide

Museum hat über Pfingsten vom 7.-9. Juni geschlossen!

 

In einer Zeit des Umbruchs, der unsere gesamte Welt und das Welt- und Werteverständnis seit dem Ende des 2. Weltkrieges auf den Kopf stellt und in der Begriffe wie Freiheit, Demokratie und Unverletzlichkeit des Individuums im Aufschwung autoritär-autokratischer Diktaturen immer mehr an Bedeutung verlieren oder keinen Bestand mehr haben, müssen Künstler „an die Front gehen“ und für Demokratie und Freiheit mit ihren „Waffen“ kämpfen.

Von den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern:

Inge und Bettina Beverungen, Paula Bisiriyu, Regine Cornelius, Katharina Noack-Schade, Ulrike Drewling, Helga Empen, Katrin Evers, Michelle Heese, Inge Jensen, Irmgard Kullmann, Nanna Mury, Dr. Gabriele Schuster, Andreas Hecht, Achim Schmacks, Hans Struck, Summer Shamma, Wolfram Zagarus und Dirk-Uwe Becker

werden Arbeiten in Malerei, Fotografie, Grafik und Skulptur präsentiert, die sich künstlerisch mit den bewegenden Themen der Zeit auseinander setzen und sie kreativ kommentieren. Es sind somit individuelle künstlerische Statements in einer Zeit neuer Weltordnung(en).Wo die Ordnung verschwindet, regiert das Chaos, und aus Chaos entsteht etwas Neues. Ob es besser oder schlechter sein wird, zeigt sich im Nachhinein. Der Kulturmensch kann auf die Gefahren hinweisen, Lösungswege aufzeigen, Unverständnis mit eigener, schöpferischer Kraft begegnen. Ob und wie es hilft, sei dahin gestellt. Wichtig ist aber – wie immer – nicht dem, der am lautesten schreit, nachzulaufen und Recht zu geben, sondern im Rahmen der persönlichen Möglichkeiten zu widerstehen und auf eine Verbesserung der Umstände hinzuwirken.

 

Diese Ausstellung ist zu den Museumsöffnungszeiten (siehe auch hier: www.museumsinsel.heide.de) im Zeitraum vom 01.06.-22.06. 2025 zu besichtigen. Der Eintritt (außer zur Vernissage) kostet 4 Euro.

Fragen zu aktuellen Öffnungszeiten bitte unter: 0481-63742

 

Öffnungszeiten Museumsinsel Heide:

Di, Mi, Do + So: 11.30-17.00 Uhr

Fr:                        11.30-14.00 Uhr

Sa:                       14.00-17.00 Uhr

 

14.09 - 04.10.2025: Keramik-Werkschau von Dirk Becker (Angeln/Ostsee)

Diese Ausstellung ist Teil des Projektes "Kunstgriff" des Kreises Dithmarschen (http://www.kunstgriff.de/)

 

Eröffnung Kunstgriff-Projekt im Heider Kreishaus:

Freitag, der 12.09.2025 um 19.00 Uhr

Kreishaus, Stettiner Str. 30, 25746 Heide

Eröffnung Ausstellung in der Heider Museumsinsel:

Sonntag, der 14.09.2025 um 12.00 Uhr

Museumsinsel, Lüttenheid 40, 25746 Heide

In der Ausstellung „Keramik-Werkschau“ von Dirk Becker aus Steinberg/Ostsee sollen beispielhaft Arbeiten aus den letzten 30 Jahren gezeigt werden, die sich mit dem Material Ton beschäftigen.

Verschiedene Gestaltungstechniken, etwa das Drehen auf der Töpferscheibe oder das Freihandgestalten, werden für unterschiedliche Themenbereiche angewandt. Beispielhaft hierfür sind die bunt glasierten zwei Totems von 2008, oder die eher spielerisch anmutende Gruppe von jeweils einfarbigen Figuren, die an Spielsteine von „Mensch ärgere dich nicht“ erinnert (2005/6). Je nach Aufstellung der Figuren (Richtung, Distanz, Anzahl) entstehen unterschiedlichste Beziehungen unter- und zueinander, wodurch für den Betrachter selbst ein kreativer Prozess entstehen kann.

Die Serie „Hände“ (zweiunddreißigteilig 2016/17) ist dem allgegenwärtigen Thema „Flucht“ gewidmet.

Durch vergrößerte Vorskizzen, die sich gedanklich zum Teil auf die ausgestellten Objekte beziehen, erhält der Besucher der Ausstellung einen erweiterten Blick auf die künstlerischen Arbeitsmöglichkeiten mit dem Material Ton. Aus der Zusammenschau der einzelnen Werke ergibt sich somit ein lebendiger und nachhaltiger Eindruck des Dargestellten.

Nicht nur die Geschichte dieses Materials hat den Künstler fasziniert, sondern auch die enge Verbundenheit der Menschwerdung mit dem Material, bedenkt man, dass aus Erde durch Feuer Stein wird und aus Stein durch Zeit und Klima wieder Erde.

Beim Arbeiten mit Ton merke man immer wieder aufs Neue, wie wichtig das Taktile, die Verbundenheit mit dem Material, ist.

Beim Bearbeiten seiner Themen und Ideen ist der Künstler auf der Suche nach der adäquaten Formensprache und deren Umsetzung. Sei es eher eine expressive Sprache (Gruppe von 1995) oder eine realistische (Tagebuch „Ein Jahr“). Bei der Gruppe von 1995, wollte der Künstler die quälenden Gefühle, die er manchmal spürte, darstellen. Bei dem Tagebuch „Ein Jahr“, ging es ihm eher um die „leisen“ Gefühle, die seine Physiognomie verändern. Es ging also um minimale Veränderungen seines Gesichts. Dies konnte nur durch eine realistische Formensprache erreicht werden.

Auf dem Weg zu den gestalterischen Möglichkeiten mit dem Material Ton, stand am Anfang das Erlernen von Arbeitstechniken. So hat sich der Künstler nicht nur mit Drehtechniken auseinander gesetzt, sondern auch mit Aufbautechniken, die das freie Arbeiten ermöglichen. Und last not least hat er sich mit Glasuren befasst, die die Farbigkeit von gebranntem Ton ermöglichen.

Bei der Umsetzung einer Idee steht am Anfang meist eine zeichnerische Skizze, von denen etliche in der Ausstellung gezeigt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Ausstellung ist zu den Museumsöffnungszeiten (siehe auch hier: www.museumsinsel.heide.de) im Zeitraum vom 14.09.-04.10. 2025 zu besichtigen. Der Eintritt (außer zur Vernissage) kostet 4 Euro.

Fragen zu aktuellen Öffnungszeiten bitte unter: 0481-63742

 

Öffnungszeiten Museumsinsel Heide:

Di, Mi, Do + So: 11.30-17.00 Uhr

Fr:                        11.30-14.00 Uhr

Sa:                       14.00-17.00 Uhr

 

 

 

Literatursommer 2025

Lesung mit Elin Anna Labba am 15. August 2025

Ort: Ditmarsia, Süderstr. 16, 25704 Meldorf Uhrzeit: 19.00 Uhr

Elin Anna Labba [Bild (c) Erik Abel] , 1980 im nordschwedischen Kiruna geboren, ist eine schwedisch-sámische Journalistin und Autorin. Sie studierte Journalistik an der Universität Göteborg, bevor sie 2020 ihr erstes Buch zur Zwangsumsiedlung der Sámi schrieb, um die eigene Familiengeschichte besser zu verstehen. In der Kategorie Sachbuch gewann sie damit den wichtigsten schwedischen Buchpreis, den August-Preis, sowie 2021 den renommierten Norrlands-Literaturpreis. »Das Echo der Sommer« ist ihr erster Roman.

 

Das Buch erscheint im Frühjahr 2025 im S. Fischer-Verlag und wurde von Hanna Granz übersetzt.

 

Das Echo der Sommer

 

Vor einem Panorama überwältigender Natur – drei unnachgiebige Frauen einer sámischen Familie kämpfen um ihre Heimat: Jedes Jahr im Frühling kehren sie nach dem Winter in ihr »Sommerland« am See im Nordwesten Schwedens zurück. Doch in diesem Frühjahr ist alles anders: Als die dreizehnjährige Iŋgá mit den Rentieren, Mutter und Tante das Tal erreicht, ist ihr Dorf versunken. Birken, Hütten, das Hab und Gut der Familie und vor allem das Grab des Vaters – alles unter Wasser, rücksichtslos geopfert für die Wasserkraftproduktion und den Profit der Städte im Süden.

 

Es beginnt ein jahrzehntelanger Kampf gegen die Mächtigen des Landes, der nicht nur die drei Frauen, sondern das ganze sámische Dorf vor eine Zerreißprobe stellt. Elin Anna Labba erzählt die weitgehend unbekannte Geschichte ihrer Gemeinschaft und schafft ein unvergessliches Zeugnis für das Recht auf Selbstbestimmung und die tiefe Verbundenheit von Mensch und Natur. Ein hochaktueller Roman von ungeheuer erzählerischer und poetischer Kraft.

 

Moderiert wird die Veranstaltung von der Übersetzerin des Buches, Hanna Granz. Die Kieler Schauspielerin Marie Jobst wird die deutschen Passagen lesen.

 

Diese Veranstaltung im Rahmen des Literatursommers SH wird vom Kunstverein Heide und vom Peter Panter-Buchladen in Meldorf gemeinsam organisiert. Gefördert wird die gesamten Reihe durch die Landeszentrale für politische Bildung SH und das Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur SH sowie durch das Swedish Arts Council .

 

Der Eintritt beträgt an der Abendkasse 13,– Euro (ermäßigt  8,– Euro). Im Vorverkauf kosten die Karten 12,– Euro (ermäßigt  7,–  Euro) und sind erhältlich im Peter Panter-Buchladen, Zingelstr. 12 in Meldorf (Tel.: 04832-4104).

 

Hier finden Sie uns

Kunstverein Heide e. V.
Dirk-Uwe Becker, 1. Vorsitzender

Weidenkamp 5
25791 Linden

Telefon: +49 151-25207006

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