Ausstellungen/Lesungen 2017

1. Museumsinsel

 

02.04. - 28.04.2017:  „Naturens kræfter i kunsten - Die Kräfte der Natur in der Kunst“

Eröffnung:

Sonntag, der 02.04.2017 um 11.30 Uhr

Museumsinsel, Lüttenheid 40, 25746 Heide

 

Naturens kræfter i kunstenDie Kräfte der Natur in der Kunstist ein dänisch/deutsches Ausstellungs-Projekt, in dem fünf Künstler aus den beiden Ländern ihre Sichtweisen auf die vielfältigen Seiten der Natur zum Ausdruck bringen. Der Kunstverein Heide lädt ein zur Vernissage seiner ersten Ausstellung in diesem Jahr am Sonntag, den 2. April, um 11.30 in die Museumsinsel, Lüttenheid 40 in 25746 Heide.

 

Erstmals wurde die Ausstellung 2013 imRunden Turmin Kopenhagen gezeigt. Initiatorin des Kunst-Projektes ist die dänische Künstlerin Olga Stra. Analog zuAd fontesZu den Quellen“ – dem Motto der Humanisten in der Frühen Neuzeit, die damit eine Rückbesinnung auf die Originaltexte vor allem der griechischen Philosophen fordertenfordert auch Olga Stra einZurück zu den natürlichen Quellenfür die Kunst. Die fünf Künstler hinterNaturens kræfter i kunstenDie Kräfte der Natur in der Kunsthaben sich genau dies zu Eigen gemacht.

 

Die Ansätze dazu sind unterschiedlich: Olga Stra, Britta Westhausen und Klaus Seyffart benutzen das Stilmittel der Malerei, Anna Linda Fischlein das der Glas-Kunst und Werner Siems das der Fotografie.

Den Fünfen gemein ist die Wiederentdeckung des Potentials in der Natur als Quelle der Inspiration. Und ihre respektvolle Haltung gegenüber dieser Quelle:Die Natur an sich ist bereits ein Kunstwerkwas kann da noch hinzugefügt werden?Eine solche Einstellung werden manche vielleicht mit vergangenheitsbezogener, verklärender Naturromantik abtun. Der Punkt ist aber, dass eine derartige Sichtweise eine Offenheit gegenüber allen Teilbereichen der Natur ermöglicht, was eine von bestehenden Konventionen befreite Suche nach natürlicher Ausdruckskraft zur Folge hat.

 

Unter dem gleichen Titel haben die Künstler auch ein Buch mit ihren Werken verlegt, das in der Ausstellung zu erwerben ist. Die Ausstellung und das Buch zeigen und erklären die Suche der Künstler nach Interpretationen natürlicher Formen und Phänomene.

 

Die Ausstellung läuft vom 02.04.28.04.2017 und ist zu den Öffnungszeiten der Museumsinsel Heide zu besichtigen:

Di-Do + So: 11.3017.00 Uhr

Fr: 11.3014.00 Uhr

Sa: 14.0017.00 Uhr

 

 

21.05.2017: Internationaler Museumstag

Veranstaltung:

Sonntag, der 21.05.2017 um 11.00 Uhr

Museumsinsel, Lüttenheid 40, 25746 Heide

 

Kreativer Umgang mit der Kunst für Kinder und Jugendliche

 

Am Sonntag, 21. Mai 2017, ist Internationaler Museumstag! Unter dem Motto “Museen in der Kulturlandschaft” feiern die Museen in ganz Deutschland den Aktionstag und bieten ein vielfältiges Programm. Der Internationale Museumstag in Heide wird in diesem Jahr gemeinsam von der Museumsinsel Lüttenheid, der Brahmsgesellschaft Schleswig-Holstein, der Klaus-Groth- Gesellschaft, dem Verein der Freunde und Förderer des Klaus-Groth-Museums und dem Kunstverein Heide in den beiden Museen auf Lüttenheid gestaltet.

Neben dem umfangreichen Programm der anderen beteiligten Vereine bietet der Kunstverein Heide Kindern und Jugendlichen (insbesondere auch Flüchtlingskindern) die Möglichkeit, sich am 21. Mai in der Zeit von 11.00 - 16.00 Uhr in der Museumsinsel Heide, Lüttenheid 40 in 25746 Heide, unter der Anleitung von Künstlerinnen und Künstlern des Vereins kreativ mit Pinsel, Farbe, Ton, Stoff oder anderen Materialien auseinanderzusetzen und eigene künstlerische bzw. künstliche Welt zu erschaffen. Die Materialen werden kostenfrei gestellt.

Bei schönem Wetter kann die Veranstaltung auch im Innenhof des Museums im Freien stattfinden.

 

Informationen zum Programm des Kunstvereins Heide beim Vorsitzenden, Dirk-Uwe Becker, unter der Telefonnummer 015125207006 oder im Internet unter: www.kunstverein-heide.com

 

Informationen zum Programm der anderen beteiligten Vereine unter:

www.heide.de/kultur-vhs/museumsinsel-luettenheid.html

www.facebook.com/MuseumsinselLuettenheid

 

 

11.06. - 09.07.2017: 35 Jahre Kunstverein Heide

Eröffnung:

Sonntag, der 11.06.2017 um 11.30 Uhr

Museumsinsel, Lüttenheid 40, 25746 Heide

 

Mitglieder-Ausstellung

 

Der 1982 von Kultur interessierten Mitgliedern der Heider Kaufmannschaft und Künstlern gegründete "Kunstverein Heide e. V." wird in diesem Jahr 35 Jahre alt.

 

Bis Ende 1990 hat der deutsch-dänische Künstler Werner Gutzeit aus Lohe-Rickelshof die Geschicke und Ausrichtung des Vereins maßgeblich bestimmt und geleitet. Seit März 1991 ist der Künstler und Schriftsteller Dirk-Uwe Becker aus Linden Vorsitzender.

 

In der Anfangszeit bildete der Kunstverein Heide neben der Bildenden Kunst auch Theater, Völkerkunde, Musik und Literatur mit ab. Besonders unter dem ehemaligen Leiter der VHS Heide, Dr. Hubert Gloger, der den Kunstverein tatkräftig mit unterstützt hatte, wurde den völkerkundlichen Ausstellungen ein großer Stellenwert beigemessen. Bis Ende der 1990er Jahre residierte der Kunstverein Heide mit seinem Programm in der alten Heider Markthalle. Als die Stadt Heide dieses alte Gebäude an einen Privatinvestor veräußerte, besaß der Verein für zwei Jahre keine Heimat mehr, bis die Stadt Heide 2002 das alte Schmiedegebäude auf der Museumsinsel zu einem Heimatmuseum und Kulturhaus umbaute. Seit dieser Zeit veranstaltet der Kunstverein Heide seine jährlich drei Ausstellungen und die Lesungen zum Schleswig-Holsteinischen Literatursommer im oberen Ausstellungsraum des alten Schmiedegebäudes, wobei aus finanziellen und personellen Gründen leider auf die ehemals mit bespielten Bereiche Theater, Musik und Völkerkunde verzichtet werden musste. 

 

Die Gestaltung aus altem Rotstein-Mauerwerk und Holzständer-Konstruktion gibt nicht nur der Kunst und Kultur einen würdigen Rahmen - auch die Künstler "verlieben" sich in dieses Ambiente. In der VHS Heide unter Dr. Telse Lubitz, die gleichzeitig Museumsleiterin ist, und mit den auf der Museumsinsel tätigen Aufsichten hat der Kunstverein Heide eine zuvorkommende und tatkräftige Unterstützung erhalten. Ohne die Förderung durch die Stadt Heide wäre es für den Verein schwer, in der heutigen Zeit noch seinem Anspruch nach niveauvollen regionalen und überregionalen Ausstellungen gerecht zu werden.

 

Der Kunstverein Heide ist Mitglied im Literaturhaus Schleswig-Holstein, in der Brahmsgesellschaft, in der Klaus-Groth-Gesellschaft und beim Freundeskreis des Klaus-Groth-Museums und hat sich "über die Eider" mit dem Förderverein für Kunst und Kultur Eiderstedt in Garding vernetzt.

 

Zum Jubiläumsjahr ist eine Ausstellung mit Werken der Mitglieder des Kunstvereins Heide geplant. Zudem soll es Lesungen geben und eine kleine Ausstellung aus 35 Jahren Vereinsgeschichte.

 

 

 

10.09. - 30.09.2017: Zwiesprache - Gundula Sommerer (Keramik) und Monika Petri (Malerei)

Kunstgriff-Projekt

Eröffnung:

Sonntag, der 10.09.2017um 11.30 Uhr

Museumsinsel, Lüttenheid 40, 25746 Heide

 

Gundula Sommerer, Keramik, und Monika Petri, Malerei und Papierobjekte, stellen im Rahmen des Dithmarscher Kunstgriff-Projektes (www.kunstgriff.de) in Heide auf der Museumsinsel aus.  

 

Zwei Frauen entdecken sich vor wenigen Jahren. Die Eine aus dem hohen Norden, die Andere aus Deutschlands südlichster Ecke.  Sie entdecken, daß sie nahe verwandt sind, sie entdecken, daß sie beide kreativ-künstlerisch arbeiten. Ein reger Austausch beginnt.

 

Hier in Heide bietet sich ihnen die Gelegenheit, ihre Zwiesprache auf eine noch unerprobte Ebene zu heben, indem in einer gemeinsamen Ausstellung zum ersten Mal  ihre Werke sich gegenüberstehen, Zwiesprache halten

 

Gundula Sommerer: Papier und Keramik - einen größeren Kontrast kann ich mir fast nicht vorstellen. Das Eine leicht, fließend, veränderlich, das Andere schwer, statisch, ewig. Aber gerade das Veränderliche, der Zustand zwischen Beginn und Ende ist etwas, was mich in der Gestaltung sehr interessiert. Die Oberflächen meiner Arbeiten zeigen ein bestimmtes Gesicht nach außen, darunter liegt aber noch viel mehr und das Äußere ist immer Ergebnis einer längeren Entwicklung. Manchmal durchaus noch sichtbar. Das Innen und das Außen als zwei Teile eines Ganzen, das unzertrennbar ist, wird in diesem Zusammenhang zu einem weiteren Arbeitsfeld.

 

Monika Petri:  meine Arbeiten entstehen situativ, zweckfrei. Sie sind ein Spiegel meiner Welt, meiner emotionalen Situation, meiner Reflexion. Sie sind Eindruck und Ausdruck zugleich. Sie sind frei. Entsprechend farbig und kräftig kommen sie daher, und manchmal auch zart und verletzbar. Manchmal sind die Bilder wie Briefe oder Gebete, an niemand gerichtet oder doch.  Die Themen wachsen mir zu aus meinem Erleben, und doch sind die entstehenden Bilder nicht nur eine Antwort.  Manchmal deuten sich in den Bildern Motive, Symbole, an, manchmal vergehen diese wieder durch Übermalung. Dennoch haben auch dieverschwundenenMotive in meinem Arbeitsprozeß eine Bedeutung, aber nicht mehr unbedingt für den Betrachter. Meine Arbeiten sind offen, treten in Beziehung zur Umgebung. Sie können alleine bleiben, oder den Dialog mit anderen Werken aufnehmen. In der Ausstellung in Heide wollen Gundula und ich diesen Dialog unserer Arbeiten versuchen.

 

 

2. Literatursommer Schleswig-Holstein mit dem Motto "Bosnien - Kroatien - Serbien"

 

Lesung mit Vladimir Kecmanović:

Samstag, der 05.08.2017 um 15.00 Uhr

Museumsinsel, Lüttenheid 40, 25746 Heide

 

Vladimir Kecmanović, (links ein Foto von (c) Siegfried Ressel) wurde 1972 in Sarajevo geboren und lebt jetzt in Belgrad/SERBIEN. Er studierte Philosophie und ist Autor, Kolumnist, Filmemacher sowie Verleger. Bislang erschienen fünf Romane, »Sibirien« ist die erste Übersetzung ins Deutsche. Kecmanović zählt zu den profiliertesten jungen literarischen Stimmen des neuen Serbien und ist sehr aktiv in der serbischen Literaturszene.

 

Eine atemlose Jagd in die Unterwelt des Balkans

 

„Sibirien“ von Vladimir Kecmanović

 

Jule Nero liest die deutschen Texte

Jelena Dakić übersetzt

 

„Die Nacht ist ein Typ mit einer Kapuze auf dem Kopf.“

                                                                         
(aus Vladimir Kecmanović: Sibirien)

 

Hier liegt das raue und kalte Sibirien sprichwörtlich auf dem Balkan. Denn die serbischen Ganoven aus dem Roman von Vladimir Kecmanović sind fest davon überzeugt, dass im Gefängnis einzusitzen genau so sei, wie in seinem eigenem kleinen Sibirien Buße zu tun, analog zu den Romanen von Dostojewski. Davon inspiriert, versieht Kecmanović seine Gangster-Prosa mit dem Titel "Sibirien" und erzählt darin die Liebesgeschichte des ausgekochten Ganoven Miki und der Tochter des mächtigen serbischen Mafiabosses, die sich auf der Flucht vor dem Gesetz in einer Hütte an der Grenze zwischen Serbien und Kroatien verschanzen. Doch es dauert nicht lange, bis die kriminelle Konkurrenz das Versteck umstellt hat. Der wie auf Twitter "gepostete" Text entwickelt die Spannung und das Tempo einer guten Kriminalgeschichte, die den Leser in ein balkanisches Nirgendwo verschlägt, in der ethnische Grenzen im Bandenleben plötzlich belanglos werden.

 

Der Eintritt beträgt 7,00€ (ermäßigt für Schüler und Studenten: 4,00€)

Vorbestellung über die Museumsinsel Heide: 0481-63742

Hier finden Sie uns

Kunstverein Heide e. V.
Dirk-Uwe Becker, 1. Vorsitzender

Weidenkamp 5
25791 Linden

Telefon: +49 151-25207006

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