Ausstellungsprogramm 2011

1. Museumsinsel Heide

20. Februar - 13. März

Anke Richter.Teubler (Malerei) und Günter Nommsen (Skulptur)

Museumsinsel, Lüttenheid
40, 25746 Heide

 

Günter Nommsen, Jahrgang 1961, lebt in Kating und ist dort für den bekannten Künstler Lothar B. Frieling bei der handwerklichen Umsetzung von Metallobjekten tätig gewesen. Wie Frieling bevorzugt Günter Nommsen als Arbeitsmaterial das harte und doch so formbare Element Stahl, welches er in den unterschiedlichsten Legierungen und Stufen des "Verfalls" auch mit Holz, Leder oder Stein kombiniert. Meist zufällige Funde sind Ausgangspunkt für
seinen kreativen Aspekt, das Zufällige, Unscheinbare, für sich alleine Nichtssagende zu einem größeren, aus der Spontaneität und dem Spieltrieb heraus entstehenden Objekt zusammenzufügen. Aus formaler Sicht sind die Arbeiten von Nommsen meist konkreter Natur, in gewissem Sinne aber abstrahiert durch den Blick des Künstlers, Doppeldeutigkeiten aufzudecken und dem Auge des Betrachters zu "entlarven". Günter Nommsen wird auch ein verkleinertes Beispiel für den in der Heider Bevölkerung umstrittenen "Heide-Falter" präsentieren, der in größerer Ausführung von etwa fünf Metern mit zwei anderen Exemplaren im Ostpool am Wasserturm installiert werden soll.

 

Anke Richter.Teubler, Jahrgang 1943, war bis 1990 Gesamtschullehrerin in Hamburg und hat dort von 1976 - 1982 eine private Kunstschule besucht. Seit 1976 ist sie auf Ausstellungen im In- und Ausland vertreten und hat 2007 in Friedrichstadt die AR.T-Galerie eröffnet. Anke Richter ist Mitglied im BBK Schleswig-Holstein, in einem dänischen Kulturverein und im Kunstverein Husum. Bei allen Arbeiten geht es ihr in erster Linie um den Prozeß selbst: Den Dialog mit dem Material, das Probieren, Experimentieren - das Re-Agieren auf das, was sich auf dem Malgrund ereignet. In dieser Weise, nämlich konzentriert mit dem Material gemeinsam zu arbeiten, nicht es einfach nur kalkuliert zu benutzen und während der Arbeit unterschiedliche Sichtweisen zu entdecken, zu verwerfen, zu verändern.

"Stille Unruhe" Das sind Arbeiten, die sich der norddeutschen Landschaft verdanken ohne sie jedoch abbilden zu wollen. Es ist Anke Teubler.Richter nicht wichtig, geographisch feststellbare Landschaft darzustellen. "Stille Unruhe" versucht, die Gleichzeitigkeit von ruhiger Weite und steter Bewegung durch Wind und Wasser umzusetzen.

http://www.atelier-friedrichstadt.de

 

22. Mai - 16. Juni

Rudi Behnke (Schmuck, Akt, Skulptur) und Sabine Bazan (Malerei)

Museumsinsel, Lüttenheid
40, 25746 Heide

 

Rudi Behnke
schöpft seine Kreativität aus dem Zusammenspiel von Lust und Leidenschaft in der Erotik des Lebens sowie aus Lust und Leidenschaft in der Manie zur Kunst und zur Malerei.

 

Die Gratwanderung der Provokation ist sein Thema! So entwickelte er die "Peepart"  (erotische Miniaturen), in der er, ähnlich wie Max Ernst mit seiner "Decalcomanie" genannten Malweise, mit Aquarellfarben auf Spezialpapier und mit Radier-- und Bleistiften
chirurgisch minimalistisch bis zur Vollendung eines (Akt-)Bildes arbeitet. Zwangsläufig entstanden dazu sozialkritische und erotisch-lyrische Texte. 2010 erlernte er das Gitarrenspiel und nahm bei B-Akustik seine erste CD mit eigenen Texten und eigener Musik auf.

 

Im handwerklichen Bereich fertigt Rudi Behnke unkonventionell Schmuck und kleinere Objekte in einer Art "Materialverwandlung" aus Edelstahl-Spänen.

 

Rudi Behnke wurde 1948 in Kyritz/Brandenburg als Sohn jüdisch- und polnisch-stämmiger Eltern geboren. Nach der Flucht in den Westen (1953) ließ sich die Familie in Wuppertal nieder. Mit 15 Jahren verkaufte Rudi Behnke sein erstes Bild für 15 DM. Es folgte 1967 zuerst ein Studium der Malerei, danach ein Studium der Theologie und Psychologie, wobei letzteres jedoch nie beendet wurde. Seit 1974 ist er freischaffender Künstler in
Oberhausen und im kulturellen Bereich sehr aktiv und bis 2005 als Dozent für Öl- und Aquarellmalerei tätig.

 

 

Sabine Bazan
wurde in Weiden/Oberpfalz geboren und machte ein Studium der Illustration und des Grafik-Designs in Nürnberg. Sie ist viel gereist und für zwei Jahre auf die Galapagos-Inseln ausgewandert. Sie lebt und arbeitet seit 2009 als Malerin, Illustratorin, Grafikerin und Kunstpädagogin in Duisburg, wo sie Vorstandsmitglied im dortigen Kunstverein ist.

 

Themen ihrer Bilder und Illustrationen sind: argentinischer Tango und Gender, Mann- und Frau-Machismus, Traum und Erfahrung. "Sequenzen aus dem Unterbewusstsein" nennt sie es - ihre farbstarken Bilder handeln vom Abtauchen in eine andere Welt, mit Darstellungen von Schläferinnen, Taucherinnen, Nixen und Undinen in erotischen Kostümierungen und mit
Stöckelschuhen in absurden Posen. Ausstellungen bestreitet sie seit 1985 im In- und Ausland.

 

Rudi Behnke:   www.kreativeruhrstadt.de/Rudi_Behnke.html

Sabine Bazan: www.sabine-bazan.de

 

 

28. August - 18. September

Dirk Becker (Malerei, Skulptur, Zeichnung)

Museumsinsel, Lüttenheid
40, 25746 Heide

 

Der Künstler Dirk Becker aus Steinberg an der Ostsee stellt im Rahmen des Kunstgriff-Projektes in einer Ausstellung des Kunstvereins Heide in der Heider Museumsinsel zwei Projekte vor, die in den Jahren 2008/2009 und 2010/2011 entstanden sind: „Ein Jahr“ und „Feldpost“.

 

Bei dem Skulpturenprojekt „Ein Jahr“ hat Becker in regelmäßigen Abständen ein Jahr lang seine momentane Befindlichkeit befragt, so dass eine Art ungewöhnliches Tagebuch entstanden ist. Die Tonskulpturen haben keinen Anspruch an physiognomische Genauigkeit von Selbstportporträts, vielmehr bilden die Ähnlichkeiten der Gesichtszüge die Grundlage, auf der der Betrachter die Veränderungen ein und desselben Gesichts ablesen kann.

 

In dem Projekt „Feldpost“ setzt sich Becker in sieben Bildern mit der Situation seiner Eltern - und damit auch indirekt seiner eigenen - im zweiten Weltkrieg auseinander. Die Bilder sind unter Verwendung von Auszügen aus Briefen (Feldpost), Zeitungsfotos, die zum Teil den
Feldpostbriefen beigelegt waren und Fotos, die Beckers Vater in jener Zeit selbst gemacht hatte, entstanden.

 

Dirk Becker wurde 1942 in Chemnitz geboren. Er studierte an der HfbK in Hamburg von 1967 bis 1973 Kunsterziehung. Neben seiner Lehrtätigkeit an verschiedenen Hamburger Schulen war ihm seine künstlerische Arbeit immer wichtig. So zeigte er seine Arbeiten in verschiedenen Ausstellungen in Hamburg und im Kunstverein in Lemgo. Nach seiner Pensionierung 2005 hat Becker seine künstlerische Arbeit intensiviert und betreibt jetzt ein
Atelier in Steinbergholz in Schleswig Holstein.  

 

Der Künstler sieht seine Arbeit nicht als abgeschlossenen Prozess an, was sich auch darin äußert, dass viele Werke keinen Titel haben. Ausgangspunkte für seine Malerei sind weniger konkrete Themen als zufällige Dinge, wie ein Fleck auf der Leinwand, an der sich seine Fantasie entzündet. Assoziationen würzen das Ganze, Emotionen und Erinnerungen verdichten sich und fließen in die Gestaltung ein. Bei seinen Tonarbeiten hingegen geht Dirk Becker geplant und gezielt vor.

 

Der bildnerische Aspekt von Beckers Arbeiten befasst sich mit dem elementar Menschlichen, mit den Gefühlen, die hinter der Perfektion und dem (An-)Schein liegen - Empfindlichkeit, Zerbrechlichkeit, Zerrissenheit. Diese in den Medien meist oberflächlich zerplauderten Themen hinterlassen Spuren der Beklemmung und verlangen nach Artikulation.

In Beckers figürlichen Arbeiten werden existenzielle Belange des menschlichen Seins dargestellt. Deshalb glättet der Künstler die Spuren seiner bildnerischen Bemühungen auf den Objekten nicht, so dass für den Betrachter die Unvollkommenheit als wichtiger Bestandteil des menschlichen Seins sichtbar wird.

http://www.dirkbecker-steinberg.de

 

 

2. Buchhandlung Weiland, Raum "Uhlenhorst"



 

27. April - 25. Mai

 

Dennis Maurischkat, Heide (Malerei)

Buchhandlung Weiland, Friedrichstr. 25, 25746 Heide

 

Dennis Maurischat, ein 24jähriger junger Mann aus Heide, stellt zum ersten Mal seine Werke einem größeren Publikum vor. Der Mensch, der hinter den in der Ausstellung zu sehenden   Gemälden steht, ist ein sehr sensibler und zugleich neugieriger Mensch, der seine künstlerische Ader schon sehr früh entdeckte. Bereits im frühesten Kindesalter begann der damalige, stark vom Autismus gezeichnete Junge, mit Zeichnungen und Malereien seine Mitmenschen zu begeistern. Sämtliche TV-Comic-Figuren und Helden aus Konsolenspielen wurden bis auf das kleinste Detail nachgezeichnet und koloriert. Auch Aquarelle, damals noch auf Papier mit herkömmlicher Zeichentusche, fanden in seiner Umgebung großen Anklang. Seine autistischen Züge nahmen erst nach und nach ab – der Autist Dennis entwickelte sich zu einem stark ausgeprägten Menschen, der ein Praktikum bei dem bekannten Maler und Grafiker Franziskus Perger machte.
Unter anderem arbeitete er mit Kohle, einem Werkstoff, den er bis dahin nicht kannte. Öl- und Acrylfarben, Pinsel in allen Formen und Stärken, ein Stativ und Leinwand gehören jetzt zum Equipment. Seine  Freizeit verbringt er mit der Malerei und dem Zeichnen von Karikaturen, wobei er letzteres in einem Fernstudium vertiefte und mit guter Note abschloss.

 

 

01. Juni - 29. Juni

 

Mitgliederausstellung

Buchhandlung Weiland, Friedrichstr. 25, 25746 Heide

 

Mitglieder des Kunstvereins Heide stellen sich alle zwei Jahre mit ihren Arbeiten der Öffentlichkeit vor. In diesem Jahr sind vertreten:

Inge Beverungen (Malerei)

Detlef Petersen (Malerei)

Angela Köllisch (Malerei)

Beate Neubauer (Malerei)

Silke Sendzek (Malerei)

Hans-Volker Gross (Malerei)

Inge Schwarzberg, jetzt verheiratete Jensen (Fotografie)

Wiebke Kühl (Malerei)

Angelika Szonn (Malerei)

Antonia Schepers (Malerei)

Brigitte Ziervogel (Malerei)

Dirk Becker (Fotografie; Schnitt-Collage)

 

 



 

3. Kohlosseum in Wesselburen

3.1 Ausstellung "Variationen an Kohl III"

20.September - 29. Oktober

Kohlosseum, Bahnhofstraße 2, 225764 Wesselburen

Eröffnung: Dienstag, der 20.09.2011 um 15.00 Uhr

 

Der Kunstverein Heide (www.kunstverein-heide.com) präsentiert zu den Dithmarscher Kohltagen Arbeiten seiner Mitglieder im Kohlosseum in Wesselburen (http://www.kohlosseum.de). "Variationen an Kohl" - diese künstlerisch-kreative Speise wird in 2011 bereits zum dritten Mal von den Mitgliedern des Kunstvereins Heide in den Räumen des Kohlosseums angerichtet! Ob aus Papier, Stoff, Ton, mit der Kamera auf Foto-Papier gebannt, mit dem Pinsel auf die Leinwand gebracht oder als Objekt aus verschiedenen Materialien in den Raum gestellt - alle Arbeiten sind inspiriert von dem Begriff und dem Objekt "Kohl", in seinen unterschiedlichsten Facetten. Die Ausstellung ist natürlich besonders zu den Kohltagen (/www.kohltage-dithmarschen.de), aber auch noch darüber hinaus für interessierte Besucher geöffnet. Kommen und schauen Sie, was einem zu "Kohl" so alles einfallen kann.

 

Die Vernissage findet am Dienstag, den 20.09.2011, um 15.00 Uhr im Kohlosseum Wesselburen statt.

 

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten vom 20.09. - 29.10.2011 zu besichtigen.

Öffnungszeiten: während der Kohltage - vom 20.-25.09.11 - ist von 10.00 - 18.00 Uhr;  ansonsten immer Dienstag - Donnerstag von 14.00 - 17.00 Uhr

www.kohlosseum.de

 

 

3.2 Kohl-Lese 2011

Literatur-Wettbewerb des Kunstvereins Heide

 

Kohl ist Kunst - oder besser: der Text ist Kohl... in diesem Sinne ruft der Kunstverein Heide textbeflissene und wortgewaltige Hobby- und Profi-Schreiber zur Teilnahme am Literatur-Wettbewerb „Kohlliteraturen 2011“ auf.

 

Eingeläutet wird dieser Wettbewerb mit einer Lesung im Kohlosseum Wesselburen am Mittwoch, den 26. Oktober 2011, um 19.30 Uhr.

 

Pastor Dr. Thomas Schleiff, Werner Hajek (DLZ), Dirk-Uwe Becker (Kunstverein Heide), Hartmut Lorenz (Wesseln) und Kurt E. Heinichen (Wrohm) werden Sie mit heiteren und
spitzfindigen Texten auf das Thema Kohl einstimmen.

 

Der Kunstverein Heide sucht sowohl humoristische als auch hochliterarische Arbeiten zum Thema Kohl. Eingereicht werden können bis zu vier Gedichte oder ein Prosa-Text (maximal 4000 Anschläge, inklusive Leerzeichen).
Einsendeschluss für die Texte ist der 31.03.2012.

 

Im Rahmen der Kunst-Ausstellung „Variationen an Kohl IV“ findet im September 2012 eine Lesung statt, auf der die besten Texte und Gedichte vorgestellt werden.

 

Die Einsendungen werden von einer Jury bewertet. Für die drei besten Arbeiten ist ein Geldpreis ausgelobt.

 

Die Texte sind zu senden an:

Kunstverein Heide, Dirk-Uwe Becker, Weidenkamp 5, 25791 Linden. Oder per E-Mail: dirk-uwe.becker@t-online.de

 

 

4. Provianthaus
Glückstadt

Provianthaus in Glückstadt e.V., Am Proviantgraben, 25348 Glückstadt

 

Vom 06.08. - 11.09.2011 findet im Provianthaus in Glücksstadt, Am Proviantgraben, eine neue Ausstellung zum Thema „Horizonte 2011“ statt. Wie in den Vorjahren ist der Kunstverein Heide (www.kunstverein-heide.com) vom Betreiber, dem Verein „Provianthaus Glückstadt e.V. (www.provianthaus-glueckstadt.de)“, wieder zu dieser überregionalen
Ausstellung mit neun seiner Mitgliedern eingeladen worden:

 

Inge Beverungen (Nordhastedt, Malerei)

Gudrun Wolff-Scheel (Breiholz, Skulptur)

Sylvie Schröder (Heide, Malerei)

Christel Ritters (Büsumer Deichhausen, Malerei)

Regine Cornelius (Heide, Wandskulpturen, Malerei)

Werner Siems (Nordhastedt, Fotografie)

Nanna Mury (Heide, Skulptur)

Angelika Szonn (Welmbüttel, Malerei)

Dirk-Uwe Becker (Linden, Fotografie, Skulptur)

 

Im November 2006 gründete sich der Verein "Provianthaus Glückstadt e.V." und hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Provianthaus zu erhalten, es in den öffentlichen Fokus zu rücken und wiederzubeleben. So findet seit 2007 jedes Jahr im Sommer eine große Kunstausstellung statt, an der Künstler aus der Elbregion und seit 2009 auch Künstler aus Dänemark teilnehmen. In diesem Jahr sind vertreten: Kunst im Mittelpunkt Uetersen, Künstlergilde Pinneberg, Kunstverein Heide, Kunstklima Eiderstedt, Künstlergruppe Svendborg DK, Künstlergruppe Kopenhagen DK, Treene Kunstring, Hamburger Künstlergruppe, Dachauer Künstlergruppe.

 

Von den noch vorhandenen Festungsbauten in Glückstadt überragt das neue Provianthaus von 1705 alle anderen und stellt wohl den letzten Rest der Festungsarchitektur in Schleswig-Holstein dar. Ein älteres Provianthaus wird zwar schon 1649 genannt, wurde aber im Zusammenhang mit dem Abbruch des Schlosses niedergerissen. Das neue Provianthaus wurde von König Friedrich IV. errichtet, dessen Namenszug sich noch an der Nordseite des
Gebäudes befindet. Von 1887 bis 1921 diente es als Korndampfmühle und Ölschlägerei. Von 1921 bis 1996 war dort dann eine Farbenfabrik untergebracht. Danach stand das Gebäude, bis zur ersten vom „Provianthaus Glückstadt e.V.“ organisierten Ausstellung 2007, leer.

 

Die Ausstellung "Horizonte 2011" läuft vom 6. August bis zum 11. September 2011 und ist jeweils an den Wochenenden, Samstag und Sonntag, von 14.00 - 18.00 Uhr geöffnet. Die Vernissage findet am Samstag, den 6.8.2011, um 14.00 Uhr im Provianthaus statt.

www.provianthaus-glueckstadt.de

 

5. Rathaus Uetersen

09.03. - 29.04.2011

Mitglieder des Kunstvereins Heide stellen sich vor

Rathaus der Stadt Uetersen, Wassermühlenstraße 7, 25436 Uetersen

 

Mitglieder des Kunstvereins Heide stellen vom 09.03. - 29.04.2011 im Rathaus der Stadt Uetersen aus. Dies ist ein Gegenbesuch, denn im Frühjahr 2010 hatten Mitglieder von „Kunst im Mittelpunkt“ (KiM) in der Buchhandlung Weiland in Heide ausgestellt und daraufhin den Kunstverein Heide zu einer Ausstellung nach Uetersen eingeladen. Für die Stadt Uetersen begrüßte Nadine Wagner am 09.03.2011 bei der Eröffnung der Ausstellung die anwesenden Gäste. Zwischen der Markt-Stadt Heide und der Rosen-Stadt Uetersen liegen zwar 85 Km, doch dies hindere nicht den kreativen Austausch, wie Frau Wagner bemerkte. Es war dies ihre erste Kunstveranstaltung in ihrer neuen Rolle als Kulturbeauftragte der Stadt. Der Vorsitzende von KiM, Erich Saemann, wies noch einmal auf die Verbundenheit zwischen beiden Kunstvereinen hin und gab der Hoffnung Ausdruck, dass diese fruchtbare Zusammenarbeit auch weiterhin fortgesetzt werden würde. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Bürgerbüros im Rathaus montags, dienstags, mittwochs und freitags von 08.000 - 13.00 Uhr und am Donnerstag von 07.00 - 20.00 Uhr besichtigt werden.

Es stellen vom Kunstverein Heide im Foyer und im ersten Stock des Rathauses aus:

Dirk Becker (Buch-Projekte/Literatur, Collage, Foto), Inge Beverungen (Malerei), Susanne Groth (Malerei), Angela Köllisch (Malerei), Werner Siems (Foto), Beate Neubauer (Malerei), Silke Sendzek (Malerei), Hans-Volker Gross (Malerei), Helga Empen (Malerei).

 

 

 

 

6. Literatursommer „Türkei“

 

03.08.2011 - Ayse Kulin („Der schmale Pfad“)



 

Buchhandlung Weiland, Friedrichstr. 25, 25746 Heide

(VK: 7 Euro; erm. 4 Euro)

Termin: Mittwoch, der 03.08.2011 um 19.30 Uhr

 

Die türkische Bestsellerautorin Ayse Kulin liest aus ihrem Roman "Der schmale Pfad".

 

Ayse Kulin, geboren 1941 in Istanbul, erhielt 1996 den Sait-Faik-Preis für Kurzgeschichten und war 1997 Autorin des Jahres der Universität Istanbul. Seit 2007 ist sie Unicef Botschafterin. Ihre Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Ihr letzter Roman Der schmale Pfad (deutsche Übersetzung 2010 im Unionsverlag (Türkische Bibliothek)), ist ein intensives persönliches Portrait des türkisch-kurdischen Konfliktes. Er stellt zwei starke Frauenfiguren in den Vordergrund. Die türkische Journalistin Nevra verschafft sich die Chance, mit der inhaftierten kurdischen Aktivistin Zelha sprechen zu dürfen. Schnell droht an gegenseitigen Vorurteilen alles zu scheitern, doch dann entdecken die Frauen, dass sie einst engste Freundinnen waren. Am Ende stellt sich die Frage, ob innige Freundschaft politische Gräben überbrücken kann.

 

Die Hamburger Turkologin,´Übersetzerin und Autorin Sabine Adatepe wird auf Deutsch lesen und für Diskussionen als Moderatorin und Dolmetscherin zur Verfügung stehen.

 

Ayse Kulin liest noch am 04.08. in Husum und am 05.08. in Kiel.

literatursommer@literaturhaus-sh.de

 

 

7. Autorenlesung Buchhandlung Weiland

10. November um 20.00 Uhr

 

S.F. Ahrens liest Lyrik

 

Leseabend am 10.11.11 um 20:00 Uhr (Eintritt 5 / 3 Euro) in der Buchhandlung Weiland in Heide:

 

S.F. Ahrens, geboren 1969, lebt in Karlsruhe. An der schleswig-holsteinischen Westküste aufgewachsen, kehrt der Autor regelmäßig aus dem Badischen an die Nordsee zurück. Das Wattenmeer mit seinen Inseln, Halligen und Gezeiten inspiriert seine Arbeit ebenso, wie die Oberrheinregion und der Schwarzwald.

 

2003 gab S.F. Ahrens im Privatdruck den Gedichtband „Alles dreht …“ heraus, 2004 folgte der Band „Fragen!“. Der Gedichtband „Worte im Gehen“ ist seine erste Verlagsveröffentlichung.

 

„Worte im Gehen“: Situationen und Augenblicke – der Autor verdichtet sie zu poetischen Stimmungsbildern. Wort für Wort erschließen sich Landschaften. Die Aufmerksamkeit des Autors gilt dem Detail. In scheinbar Nebensächlichem stellen sich ihm existentielle Fragen. Mit wachem und sensiblem Blick findet S.F. Ahrens eine eigene Sprache mit Wortschöpfungen von großer Ausdruckskraft.

 

Lese- und Hörproben unter: www.derk-janssen-verlag.de.

 

Hier finden Sie uns

Kunstverein Heide e. V.
Dirk Becker, 1. Vorsitzender

Weidenkamp 5
25791 Linden

Telefon: +49 151-25207006

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