Ausstellungsprogramm 2013

 

1. Museumsinsel Heide

Museumsinsel, Lüttenheid 40, 25746 Heide

 

 

17.02.-10.03.2013 "Goldene Zeiten" - Linda Hamkens (Malerei und Skulptur)

 

Eröffnung:

Sonntag, der 17.02.2013 um 11.30 Uhr

 

Laudator:

Claudia Steinseifer, Journalistin

 

Linda Hamkens, 1942 im Ruhrgebiet geboren, ist seit 1973 als freischaffende Künstlerin tätig. Die Liebe zur Arbeit mir dem Werkstoff Ton begleitete die zierliche Frau seit ihrer Kindheit, jedoch erst nach einer pädagogischen Ausbildung widmete sie sich wieder ihrer eigentlichen Passion und erhielt bei einer Töpfermeisterin in Husum ihr "keramisches Rüstzeug". 1989 siedelte sie mit ihrem Mann Volquart, der sie nachhaltig unterstützt, nach Reimersbude bei Witzwort auf die Halbinsel Eiderstedt um, wo sie sich eine Keramikwerkstatt einrichtet.

 

Ihr kreatives Schaffensfeld hat Linda Hamkens seit einigen Jahren auf Bronze- und Bildwerke erweitert, da sie bei der Keramik an die Grenze des Erreichbaren angelangt war und sie sich in ihrer Gestaltungs- und Ausdrucksform eingeschränkt fühlte. Die jetzige Ausstellung, in der Museumsinsel Heide, wird Linda Hamkens letzte große Einzelausstellung sein. "Siebzig Jahre gelebt - 40 Iahre künstlerisch gearbeitet" hätte auch ihr Motto für diese Präsentation lauten können. Zwei Jubiläen, die es mit einer großartigen Wand- und Rauminstallation zu feiern gilt. Der Kunstverein Heide ist stolz darauf, dass Linda Hamkens unter seiner Schirmherrschaft diese Jubiläumsausstellung durchführt! Ihre Werke wurden bisher in Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland, der Schweiz und in Norwegen gezeigt.

 

Als kreativer Mensch war und ist Linda Hamkens stets auf der Suche nach neuen Gestaltungsmöglichkeiten und neuen Herausforderungen, nach neuen Materialien und neuen Sichtweisen. Sie lotet auch gerne die Grenze des handwerklich Machbaren aus, und eröffnet sich und dem Betrachter damit zugleich neuen Spielraum für Assoziationen, Gedanken und Erinnerungen So ist es nur folgerichtig, dass sie nicht mehr von der Keramikwerkstatt spricht sondern vom „Kunstraum Linda Hamkens“. Dabei hat sie seit Kurzem die Grenze von der Keramik und den Bildern überschritten hin zur Bronze. Die Skulpturen sind zart, manchmal kaum noch fassbar. "Ganz feine, bizarre Dinge, die mit der Keramik nicht mehr zu bewerkstelligen sind, werden jetzt möglich mit Metall", wie die Künstlerin erklärt, die ab und zu in einer bekannten Gießerei aushilft und sich dort weiterbildet.

 

Im keramischen Schaffen dominieren die strengen, wie Architekturmodelle wirkenden Pyramiden und Kuben. Sie fungieren als Träger symbolischer Bedeutung. "Kleine Vergoldungen weisen auf die Gegenwart hin, stellen aktuelle Bezüge dar zur Anbetung des 'Goldenen Kalbes’ der Finanzmärkte", erläutert Linda Hamkens. Dazu gehören neben erdfarbenen Pyramiden und Kugeln auch zahlreiche unterschiedlich gestaltete keramische Wandbilder.

 

In ihren Bildwerken verarbeitet Linda Hamkens alte Pappen mit Gebrauchsspuren, zerknülltes Papier, Metallfolien und Rinde, wobei sie die vorhandenen Maserungen und Strukturen manchmal mit unterschiedlichen Stiften zusätzlich betont. Die neueren Bildwerke bestehen fast ausschließlich aus Gold- und Silber- oder andersfarbigen Stanniolfolien von Bonbon- und Pralinen-Umhüllungen, die von der Künstlerin zu ausdrucksstarken Bildern, ähnlich wie bei einer Collage, arrangiert werden.

 

Wie Schriftzeichen hingegen, mit Ähnlichkeiten zur japanischen Kalligrafie, wirken ihre Striche, die sie auf manchen Bildern und Plastiken hinterlässt. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt es sich, dass es keine Buchstaben sind, sondern nur schmückendes Beiwerk ist, ohne konkreten Sinn. Sie entstehen zwar beiläufig, drücken aber durchaus die Empfindungen der Künstlerin während ihres kreativen Schaffens aus.

Die Ausstellung kann vom 17.02. - 10.03.2013 in der Museumsinsel, Lüttenheid 40, in 25746 Heide zu den Öffnungszeiten besichtigt werden:

 

Di - Do + So: 11.30 - 17.00 Uhr

Fr: 11.30 - 14.00 Uhr

Sa: 14.00 - 17.00 Uhr

 

Die Künstlerin wird außer zur Vernissage auch an den Samstagen vor Ort sein und Besuchern der Ausstellung ihre Arbeiten erläutern.

 

Finissage am Sonntag, den 10. März 2013 um 15.00 Uhr:

 

Linda Hamkens bittet die Besucher, je ein Ferrero-Rocher in die Hand zu nehmen, den süßen Inhalt zu verspeisen und auf die Rückseite des goldenen Einwickelpapier einen Begriff zu notieren, in dem der Begriff "Kunst" vorkommt. Diese beschrifteten Blätter werden gesammelt und von Linda Hamkens in ihre nächsten Bild-Kunstwerke eingearbeitet.

 

Dirk Becker, Vorsitzender des Kunstvereins Heide und Autor, wird eigene Texte zu Bildern und Skulpturen von Linda Hamkens lesen.

 

Der Eintritt zur Finissage um 15.00 Uhr ist frei!

 

 

01.09. - 22.09.2013 "Erdverbunden - Gudrun Probst (Objekte) und Carsten Koch (Fotografie) im Rahmen des KunstGriff-Projektes des Kreises Dithmarschen

 

Museumsinsel, Lüttenheid 40, 25746 Heide

Eröffnung: Sonntag, der 01.09.2013 um 11.30 Uhr

 

Gudrun Probst wohnt in Kollmar gleich hinter dem Deich an der Unterelbe. Dort findet sie viel Strandgut, das ihre Kreativität beflügelt. Knorriges Holz, alte Eisenteile, Weggeworfenes, alle diese Dinge erhalten in der Kombination mit dem Material Ton ein "neues Leben" und daraus resultierend eine neue Wichtigkeit. Die Künstlerin hat dabei ein sehr feines Gespür für die unterschiedlichen Materialien und ihre Eigenheiten. Die Fundstücke bleiben unverändert und kommunizieren mit dem grobkörnigen Ton, mit der gebrannten Erde.

        

Gudrun Probst hat in Münster an der Werkkunstschule bei Prof. Karl Ehlers Bildhauerei studiert. Seit 1984 arbeitet sie in einer eigener Werkstatt mit Brennofen und kleiner Galerie. Sie ist bekannt durch zahlreiche Ausstellungen und ist Mitglied der Künstlergilde Pinneberg e.V. Im Jahr 2001 wurde sie mit dem Kulturförderpreis des Kreises Steinburg ausgezeichnet.

 

Carsten Koch, in Hamburg aufgewachsen, lebt mit seiner Fotografie in Schleswig-Holstein. Die Kunst der Fotografie interessiert ihn schon seit seinem 13. Lebensjahr. Sein Motto: Fotografieren kann man alles! Schwerpunkte sind dabei: Landschaften, Dekorationen, exklusive Accessoires, Comics, Graffiti, Technik, floristische Arrangements etc. Neben seiner beruflichen Tätigkeit im Foto- und Kaffeehandel sowie in der Mineralölwirtschaft hat er die Fotografie nie aus den Augen verloren.

 

Seit 1984 werden seine fotografischen Arbeiten in Einzel-, Gruppen oder Gemeinschafts-Ausstellungen regional und international gezeigt. Faszinierend ist für ihn immer wieder das Ergebnis aus dem fortwährenden Dialog bzw. Wechselspiel zwischen Auge und Objektiv. Im Laufe der Zeit ist daraus ein eingespieltes Team geworden, das mit aussagekräftigen Ergebnissen aufwarten kann. Carsten Koch ist seit 2007 Mitglied bei KiM, Kunst im Mittelpunkt e.V. in Uetersen (www.kunst-im-mittelpunkt.de).      

 

Öffnungszeiten:

Di - Do + So: 11.30 - 17.00 Uhr

Fr: 11.30 - 14.00 Uhr

Sa: 14.00 - 17.00 Uhr

 

Mit KUNSTGRIFF präsentieren sich Berufs- und Freizeitkünstlerinnen und -künstler der Region. Das facettenreiche Zusammenspiel aus den unterschiedlichsten künstlerischen Bereichen verleiht dem KUNSTGRIFF eine besondere Note. Das Dithmarscher Kulturprojekt lenkt die Aufmerksamkeit hin zum unverwechselbaren Erlebnisraum an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste.

 

 

 

17.08.2013 - Literatursommer Estland | Lettland | Litauen 2013

 

Der Kunstverein Heide präsentiert im Rahmen des Literatursommers Schleswig-Holstein unter dem Länder-Motto "Estland / Lettland / Litauen" am Samstag, den 17. August 2013 um 15.00 Uhr, auf der Museumsinsel, Lüttenheid 40 in Heide, im "Haus Stade" (zur Straßenseite hin), den litauischen Autoren Marius Ivaskevicius, der mit seinem literarischen Übersetzer, Markus Roduner, ein Stück der Gegenwartsliteratur in Litauen präsentieren wird.

 

Marius Ivaskevicius, Jahrgang 1973, ist Journalist, Drehbuchautor, Regisseur und Dramatiker. Seine Stücke wurden bereits in den USA aufgeführt. Sein Roman "Die Grünen" ist im Athena Verlag erschienen und behandelt den Partisanenkrieg der frühen 50er Jahre in Litauen.

 

Über Marius Ivaskevicius:

 

Er wurde 1973 in Moletai geboren und lebt heute in Vilnius

Er gilt als einer der bedeutendsten Gegenwartsautoren Litauens und arbeitet auch als Journalist, Drehbuchautor, Dramatiker und Regisseur

Er gilt als Vertreter der jüngsten Schriftstellergeneration Litauens und hat dort bereits eine Novellensammlung und zwei Romane veröffentlicht

Als Dramatiker erhielt er seit 1998 viele Auszeichnungen und sein Stück „Der Nachbar“ wurde sogar in den USA (Chicago) aufgeführt

Sein Roman „Die Grünen“ erscheint in diesem Jahr ganz frisch im Athena-Verlag in deutscher Übersetzung. Aus dem Litauischen übersetzt von Markus Roduner

 

Über seinen Roman „Die Grünen“ sagt Marius Ivaskevicius:

»Über den Krieg zu schreiben, wenn man das Schießen nur vom Schießstand her kennt, fällt nicht leicht. Genau genommen fällt es genauso schwer, wie an das Leben im Bunker zu denken, während man in der Dreizimmerdachwohnung am PC sitzt und schreibt. Wozu dann das alles? Ich fand Gefallen an diesem Krieg. Ich stellte fest, dass sich Heldentum und Niedertracht,  Mut und Feigheit in etwa die Waage hielten. Die Vaterlandsliebe vermochte die Liebe zur Frau nicht  auszutilgen. Allein Tod gab es ein wenig mehr als Leben. Den verängstigten Soldaten empfand ich als lebendiger als den furchtlosen, den verwirrten als wahrhaftiger als den zu allem entschlossenen. Deshalb sind meine Helden etwas Held und etwas Lump, manchmal Monster und manchmal Verlierer. Ich habe ihnen kein brüderliches Grab ausgehoben, sondern nur einen einfachen gemütlichen Erdbunker, in dem sie hoffentlich noch eine Weile leben.«

 

Der Eintritt zur Lesung beträgt 7,00 Euro (ermäßigt: 4,00 Euro). Der Vorverkauf findet in der Museumsinsel Lüttenheid 40 in Heide statt.

 

Der Literatursommer ist eine Veranstaltungsreihe, die das Literaturhaus SH jährlich im schleswig-holsteinischen Kultursommer zu einem bestimmten Gastland durchführt, das auch in Musik (SHMF), bildender Kunst (Museumssommer) und Film präsentiert wird. Dazu plant das Literaturhaus SH sowohl eigene Ver­anstaltungen in der Landeshauptstadt Kiel als auch Veranstaltungsangebote für lokale Partner im Land und unterstützt die Veranstaltungen organisatorisch, werblich und finanziell. Dabei ist ein wesentliches Ziel des Literatursommers, die einzelnen Angebote in mehrere Orte Schleswig-Holsteins zu vermitteln. So ergibt sich in etwa 40 Autorenlesungen und Rezitationen in der Zeit von Mitte Juli bis Anfang September ein breites Bild der Literatur des jeweiligen kulturellen Schwerpunkt­landes, das in diesem Jahr die baltischen Staaten Litauen, Estland und Lettland darstellen.

 

 

 

2. Buchhandlung Weiland, Raum "Uhlenhorst"

Buchhandlung Weiland, Friedrichstr. 25, 25646 Heide

 

 

05. Juni - 29. Juni 2013             Comic-Zeichner stellen aus

 

Eröffnung:Mittwoch, der 05.06.2013 um 19.00 Uhr

 

Franziska Ludwig, Jahrgang 1976, studierte zunächst Sozialpädagogik. 2006 studierte sie zum zweiten Mal, diesmal Kommunikationsdesign und Illustration. Seitdem hat sie neben ihrem Job als dreifache Mutter an verschiedenen Projekten gearbeitet und in verschiedenen Gruppenausstellungen mitgewirkt. Ihr Hauptaugenmerk gilt der Illustration.

Internet: www.franziskaludwig.de


Gregor Hinz wurde 1982 in Rostock geboren, in Wien eingeschult, hat sein Abitur und sein Diplom zum Graphiker in Berlin gemacht und wohnt jetzt in Kiel. Dort arbeitet er als freiberuflicher Illutrator und Graphiker. Er hat mehrere Bücher und Hefte herausgebracht und ist Lehrbeauftragter an der Muthesius Kunsthochschule. Internet: www.gregorhinz.de


Volker Sponholz, geboren 1966 in Hannover, lebt und arbeitet seit 1994 als Zeichner und Autor in Kiel. Er studierte Theaterwissenschaft, Politik und Germanistik in Erlangen sowie Freie Kunst in Kiel. Sponholz arbeitet übergreifend in den Bereichen Comic, Illustration, Film und Bildende Kunst. Bekannt wurde er mit Comics über die Fußball-Nationalmannschaft, von denen 6 Bände im Rowohlt Verlag erschienen ("Bertis Buben", "Ein Mann für Tante Käthe"). Zuletzt veröffentlichte er im Carlsen Verlag den Krimi-Comic "Peter Lundt – Gnadenstoß" und illustrierte das Spielzeitheft des Theaters Kiel. Internet: www.volker-sponholz.de


Tim Eckhorst wurde 1985 in Heide geboren und hat Kommunikationsdesign an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel studiert. Seit seinem Master-Abschluss im März 2012 arbeitet er als freiberuflicher Grafiker und Illustrator u.a. für das Wacken Open Air, AFM Records sowie verschiedene Verlage und Unternehmen. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht, zuletzt über den aus Dithmarschen stammenden Comicpionier Rudolph Dirks. Internet: www.timeckhorst.com

 

Am 11.05.2013 erscheint die mittlerweile fünfte Ausgabe des kostenlosen Kieler Comic- und Illustrationsmagazins Pure Fruit!

 

Bei ihrem neuen Heft wurden die Pure Fruit-Macher Franziska Ludwig, Volker Sponholz, Tim Eckhorst und Gregor Hinz von Sarah Roloff, Mawil, Jens Rassmus, Max Baitinger und anderen Kollegen unterstützt, die jeweils einen Beitrag gezeichnet haben.

 

Dieses Heft wird während der Vernissage am 05.06.2013 kostenlos verteilt (soweit die Auflage reicht). Weitere Informationen finden sich auf www.purefruit-magazin.de.

 

 

 

3. ProvianthausGlückstadt

Provianthaus in Glückstadt e.V., Am Proviantgraben, 25348 Glückstadt

 

 

Horizonte 2013 - Der Kunstverein Heide e.V. im Provianthaus Glückstadt

 

Vom 17.08. - 08.09.2013 findet im Provianthaus in Glücksstadt, Am Proviantgraben, eine neue Ausstellung zum Thema „Horizonte 2013“ statt.

 

Wie in den Vorjahren ist der Kunstverein Heide (www.kunstverein-heide.com) vom Betreiber, dem Verein „Provianthaus Glückstadt e.V. wieder zu dieser überregionalen Ausstellung mit vier seiner Mitglieder eingeladen worden:

 

Angelika Szonn                - Malerei

Regine Cornelius              - Malerei/Collage/Objekte

Gudrun Wolff-Scheel       - Bildhauerei

Markus Sievers                 - Malerei

 

Auf einer Fläche von ca. 1.600 qm über 2 Etagen sollen wieder Kunstwerke in dem bekannten Ambiente gezeigt werden. Begleitend zur Ausstellung soll es weitere Angebote geben:

 

eine Kunstaktion oder ein Workshop als Angebot für die Besucher der Ausstellung

am 07.09.2013, Musik oder Lesung im Rahmen der „Glückstädter Kulturnacht“

am 08.09.2013, dem „Tag des offenen Denkmals“; Führungen durch das Kulturdenkmal Provianthaus

 

Im November 2006 gründete sich der Verein "Provianthaus Glückstadt e.V." und hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Provianthaus zu erhalten, es in den öffentlichen Fokus zu rücken und wiederzubeleben. So findet seit 2007 jedes Jahr im Sommer eine große Kunstausstellung statt, an der Künstler aus der Elbregion und seit 2009 auch Künstler aus Dänemark teilnehmen. In diesem Jahr sind vertreten: Kunst im Mittelpunkt Uetersen, Künstlergilde Pinneberg, Kunstverein Heide, Kunstklima Eiderstedt, Künstlergruppe Svendborg DK, Künstlergruppe Kopenhagen DK, Treene Kunstring, Hamburger Künstlergruppe, Dachauer Künstlergruppe.

 

Von den noch vorhandenen Festungsbauten in Glückstadt überragt das neue Provianthaus von 1705 alle anderen und stellt wohl den letzten Rest der Festungsarchitektur in Schleswig-Holstein dar. Ein älteres Provianthaus wird zwar schon 1649 genannt, wurde aber im Zusammenhang mit dem Abbruch des Schlosses niedergerissen. Das neue Provianthaus wurde von König Friedrich IV. errichtet, dessen Namenszug sich noch an der Nordseite des Gebäudes befindet. Von 1887 bis 1921 diente es als Korndampfmühle und Ölschlägerei. Von 1921 bis 1996 war dort dann eine Farbenfabrik untergebracht. Danach stand das Gebäude, bis zur ersten vom „Provianthaus Glückstadt e.V.“ organisierten Ausstellung 2007, leer.

 

Die Ausstellung "Horizonte 2013" läuft vom 17. August bis zum 8. September 2013 und ist jeweils an den Wochenenden, Samstag und Sonntag, von 14.00 - 18.00 Uhr geöffnet.

 

Die Vernissage findet am Samstag, den 17.08.2012, um 15.00 Uhr im Provianthaus statt.

 

Provianthaus in Glückstadt e.V., Am Proviantgraben, 25348 Glückstadt

www.provianthaus-glueckstadt.de

 

 

4. Literaturhaus Schleswig-Holstein

Literaturhaus Schleswig-Holstein, Schwanenweg 13, 24105 Kiel

 

 

04.11.2013 - Europa Literaturkreis Kapfenberg/ Steiermark präsentiert das Kulturmagazin "Reibeisen"

 

Der Kunstverein Heide präsentiert am Montag, den 4. November 2013, um 18.00 Uhr im Literaturhaus S-H, Schwanenweg 13 in 24105 Kiel, den Europa Literaturkreis Kapfenberg aus der Steiermark in Österreich. Der Eintritt zur Lesung ist frei!

 

Anlass ist zum einen, dass das vom Europa Literaturkreis Kapfenberg herausgegebene Kulturmagazin "Reibeisen" im 30. Jahr erscheint - zum anderen, dass auch etliche (nord)deutsche Autorinnen und Autoren in dieser Publikation vertreten sind.

 

 

Folgende Schriftsteller werden ihre dort erschienenen Arbeiten vortragen:

 

Ruth Barg (Kapfenberg)

Hans Bäck (Kapfenberg)

Josef Grassmugg (Kapfenberg)

Roswitha Borrmann (Hamburg)

Dirk-Uwe Becker (Linden/Hamburg)

Ellen Balsewitsch-Oldach (Hamburg)

Reinhard Grossmann (Freienwill bei Flensburg)

 

Als "special guest" wird der Autor Uwe Herms (Poppenbüll) anwesend sein, den Dirk-Uwe Becker auf der Halbinsel Eiderstedt besucht und porträtiert hat. Uwe Herms wird eigene Texte vorstellen.

 

Der Europa Literarturkreis Kapfenberg und die Zeitschrift Reibeisen bestehen nunmehr seit 31 bzw. 30 Jahren.

 

Der Europa Literaturkreis Kapfenberg wurde 1982 als Kurs der VHS Kapfenberg gegründet und später in einen normalen Verein umgewandelt. 1983 entstand das Reibeisen als Kulturpublikation der Region. Der Europagedanken wurde schon seit den späten 1980er Jahren verwirklicht. So sind im Reibeisen ständig Gastautoren aus den umliegenden Staaten vertreten, auch bildende Künstler werden regelmäßig vorgestellt. Seit einiger Zeit wird der Schwerpunkt des Heftes immer auf eines der Nachbarländer gelegt, begonnen 2010 mit der Schweiz, 2011 Liechtenstein, 2012 Italien, 2013 Slowenien und 2014 wird es Ungarn sein. Danach soll es weitergehen mit der Slowakei, Tschechien und abschließend Deutschland. Nach wie vor ist es aber die Literatur, die den Schwerpunkt des Magazins bildet - mit 117 von 195 Seiten!

 

Der Begriff "Reibeisen" steht für:

ein Metallwerkzeug zur Holz oder Metallbearbeitung (Raspel oder Reibahle

umgangssprachlich für Küchenreibeeine saloppe Bezeichnung

für eine unfreundliche, streitsüchtige und widerborstige Personeine

literarisch-dichterische Umschreibung für eine sehr tiefe, raue Stimme

 

Das Jubiläums- „Reibeisen" Nr. 30 bietet viele Seiten Literatur, sehr gute Prosatexte, ausgewählte Lyrik und in diesem Jahr speziell Literatur aus Slowenien, Serbien, Ungarn, Polen, Bulgarien und natürlich Deutschland. Aufgrund des Heft-Schwerpunktthemas "Slowenien" gibt es sehr interessante Beiträge zur Geschichte Sloweniens. Weiterhin im Kulturteil vertreten sind Recherchen zur Stellung der Frau in der NS-Zeit und Künstlerportraits.

 

Der Europa-Literaturkreis Kapfenberg ist für alle offen, die Gedachtes oder Erlebtes schriftlich festhalten wollen. Dies gilt im Sinne der Charta des internationalen P.E.N. für Autorinnen und Autoren weltweit. Somit befasst sich der Europa-Literaturkreis Kapfenberg insbesondere mit Lyrik, Prosa, experimentellem Schreiben und Mundartdichtung.

 

Wer sich den Europa Literaturkreis Kapfenberg im Internet ansehen möchte:

http://www.europa-literaturkreis.net/

 

Dazu gibt es auch einen speziellen Blog:

Lit. Blog: http://europaliteratur.blogspot.com/

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