16.06. – 07.07.2019:       Groth - Art - Ich

Mitglieder des Kunstvereins Heide befassen sich mit Klaus Groth zu Ehren seines 200. Geburtstages

Eröffnung:

Sonntag, der 16.06.2019 um 11.30 Uhr

Museumsinsel, Lüttenheid 40, 25746 Heide

In direkter Nähe zum Geburts- und Elternhaus von Klaus Groth befindet sich in der Heider Museumsinsel die alte Schmiede. Dort stellt der Kunstverein Heide e. V. jährlich in drei Ausstellungen hochkarätige nationale und internationale Künstler aus. Der Verein selbst ist schon jahrelang Mitglied in der Klaus-Groth-Gesellschaft.

 

Am 24. April 2019 wäre Klaus Groth, der Schriftsteller und Dichter, insbesondere der niederdeutschen Sprache oder "Platt", wie es heißt, 200 Jahre alt geworden. In seiner Geburtsstadt Heide gibt es in diesem Jahr deshalb dazu zahlreiche Veranstaltungen. Unter anderem werden sich Mitglieder des Kunstvereins Heide mit Arbeiten unterschiedlicher Couleur – von Malerei über Collage, Plastik, Foto und Installation bis hin zu literarischen Werken, wobei die Literatur als Sonderveranstaltung innerhalb der Ausstellung auftreten wird - mit dem Leben von Klaus Groth, seinem Werk (Gedicht-, Romantitel oder Inhalte), dem persönlichen und Lebens-Umfeld, der historischen Zeit sowie den Beziehungen Groths zu anderen Zeitgenossen künstlerisch befassen.

 

Die Ausstellung, die vom 16. Juni bis zum 7. Juli 2019 in der Heider Museumsinsel gezeigt wird, trägt den Titel:

 

"Groth - Art - Ich"   

 

Die Bedeutung dabei ist:

=> Groth = Namensgeber und Inspirator
=> Art       = Hinweis auf eine Kunstausstellung
=> Ich       = individuelle künstlerische Betrachtung zu
                        Klaus Groth und  seinemUmfeld

 

Sonderveranstaltung:

Lesung mit Texten zu und über Klaus Groth (Lyrik und Prosa) im Rahmen der Ausstellung (genauer Termin wird noch bekanngegeben).

 

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Museumsinsel Heide zu besichtigen:

Di-Do + So: 11.30 17.00 Uhr

Fr: 11.30 14.00 Uhr

Sa: 14.00 17.00 Uhr

 

14.07. – 04.08.2019:   „Unter dem Spülsaum“     Hadi Knütel & Sabine Reyer (Malerei und Objekte)

Eröffnung:

Sonntag, der 14.07.2019 um 11.30 Uhr

Museumsinsel, Lüttenheid 40, 25746 Heide

Am Spülsaum treffen sozusagen zwei Elemente aufeinander: Wasser und Land.

 

Das eine fest und beständig, das andere flüssig und in ständiger Bewegung.

 

So treffen in dieser Ausstellung Hadi Knütels maritim anmutende Gedanken-Konstrukte auf Sabine Reyers bodenständige Abgründe.

 

Ein Spiel mit Sinn, Gegensatz und Absurdem.

Hadi Knütel                                                                  

Man kann es drehen und wenden wie man will, meine Kunst dreht sich in großen und kleinen Kreisen um das was an der Nordseeküste oder dem Elbstrand geschieht. An das was geschehen könnte, an das was nie geschehen ist, oder dem wovon die Spökenkieker und die Sagen erzählen könnten.

Im Wechsel der Gezeiten passiert bei jeder Ebbe eine kleine Schöpfungsgeschichte, es entsteht etwas Neues. Dann der Gegensatz von tosenden Stürmen und der wogenden Gewalt des Wassers und dann die immer wiederkehrende Stille und Weite über den Watten.

Besonders wenn ich mit „Finn“ meinem Jollenkreuzer über die Watten segele, vor Anker liege oder trocken falle um auf einer Sandbank auszusteigen, inspiriert mich diese Landschaft. Sie bietet mir eine wunderbare Projektionsfläche für Mythen, Geschichten und Phantasien, die durchaus nicht nur maritimer Natur sein müssen. Ein wenig surreal sind sie allerdings fast immer.

In meinen Bildern bleibt viel Platz für eigene Sichtweisen und Assoziationen der Betrachter.

Ich arbeite überwiegend mit Ölfarben, die mir die vielfältigen Möglichkeiten vom kräftigen, lebendigen Leuchten, bis hin zur fahlen Leblosigkeit der Farbe, die mich gelegentlich auch fasziniert, bieten. Aber auch das zarte und zufällige Aquarell oder der Airbrush mit seinem glatten und stufenlosen Farbübergängen gehören zu den von mir angewandten Techniken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sabine Reyer                                 

 

Die Objekte und Installationen entstehen zum Teil spontan, zum Teil in Auseinandersetzung mit Vorgaben bezüglich Ausstellungsraum und Ausstellungszusammenhang.

 

Mit selbstverständlich rein subjektiven Blick rücke ich Auserwähltes in den Fokus - teils komisch, teils absurd, oft irgendwie eigenartig, auch  spannend und durchaus vielschichtig.

 

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Museumsinsel Heide zu besichtigen:

Di-Do + So: 11.30 17.00 Uhr

Fr: 11.30 14.00 Uhr

Sa: 14.00 17.00 Uhr

18.08. – 15.09.2019: Kunstgriff-Projekt:     Passion für Papier und Holz Inge von Krottnaurer & Marco Fischer

Diese Ausstellung ist Teil des Projektes "Kunstgriff" des Kreises Dithmarschen (http://www.kunstgriff.de/)

 

Eröffnung Kunstgriff-Projekt im Heider Kreishaus:

Freitag, der 16.08.2019 um 19.00 Uhr

Kreishaus, Stettiner Str. 30, 25746 Heide

Eröffnung Ausstellung in der Heider Museumsinsel:

Sonntag, der 18.08.2019 um 11.30 Uhr

Museumsinsel, Lüttenheid 40, 25746 Heide

Inge von Krottnaurer:

Nach einer Tischlerlehre und dem Studium der Innenarchitektur an der FH Düsseldorf arbeitete Inge von Krottnaurer viele Jahre in Nordrheinwestfalen. Dann kam der Wunsch, die Vorgaben der Auftraggeber zu verlassen und sich ausschließlich mit der Kunst und deren Vorgaben von Ausdruckskraft und Ästhetik zu beschäftigen. Ihr einziges Material ist Papier, welches seinen ursprünglichen Zweck bereits erfüllt hat. Ihre Arbeiten wurden in Einzel- Gruppen- und jurierten Ausstellungen in Schleswig-Holstein und Süddänemark gezeigt. Sie ist Mitglied bei Flensborg Fjords Kunst & Kulturforening.

 

Sie selbst schreibt über sich:

Im Sommer schaue ich in das grüne Laub...Der Gebrauch von Papier ist uns so selbstverständlich, dass man darüber schon nicht einmal nachdenkt, wenn die gelesene Zeitung, die zusammengeknüllte Tüte oder das Verpackungsmaterial im Papierkorb landen.

Im Herbst sammle ich die welken Blätter...Papier ist nicht gleich Papier. Die Auseinandersetzung mit allen Arten von gefundenem Papier hat in mir die Lust zur Collage geweckt.

Im Winter sehe ich die starken Stämme und zarten ÄsteAlles hat begonnen mit dem Sammeln und Aufbewahren von weggeworfenem Papier. Danach beginnt das kreative Verwerten des Papiers. Verwerten, Wert, Wertschätzung

Im Frühjahr streiche ich über die Rinde von Bäumen...Es entstehen Bilder und Objekte von eigenwilliger Schönheit. Papierschnipsel, Risse, Falten, Strukturen...

Marco Fischer:

Mit 18 Jahren begann Marco Fischer eine Ausbildung zum Maurer, in der er Holz das erste Mal als Werkstoff so richtig kennen lernte: Einschalen, Ausschalen, Baukreissäge, Nägel und Zimmermannshammer. Holz in seiner gröbsten Ausprägung, als Mittel zum Zweck, als Halbzeug, bzw. als Möglichkeit, damit Häuser aus Stein, Stahl und Beton in Form zu bringen.

 

Es folgten Zivildienst in einer Tischlerei, eine Modellbaulehre und nach einer Ausbildung zum Gestalter an der Fachschule für Technik und Gestaltung in Flensburg die Tätigkeit als Designer mit dem Schwerpunkt Möbeldesign.

 

Kein anderer Werkstoff ist ihm in diesen 30 Jahre so ans Herz gewachsen und hat ihn so herausgefordert wie das Material Holz

 

Ein Freund hat einmal gesagt: Form follows function Diesem Leitsatz musste er sich Jahrzehnte lang unterordnen, auch in seiner Zeit als Designer.

 

Irgendwann wurde dann aus dem Handwerk auch Kunsthandwerk und die Objekte entfernten sich vom mainstream, wurden immer individueller und eigenständiger - vielleicht nicht mehr form follows function, sondern form and function.

 

Dann kam das erste zweckfreie Objekt, eine Spirale aus Eibenholz - noch nie vorher hatte Marco Fischer etwas aus Holz gestaltet, das keine Funktion besaß, das einfach nur dastand und schön war, den Betrachter in seinen Bann zog und bei dem nur die Form und das eingesetzte Material im Vordergrund standen

 

Irgendwann in dieser Zeit habe ich dann eine tief greifende, besondere Entdeckung gemacht: Holz besitzt eine Seele, es hat einen Charakter und es gibt Stücke, die sind atemberaubend schön! Jedes meiner Werke kann eine Geschichte erzählen und das ist meine Leidenschaft, dem skurrilsten Holzstück eine Stimme geben, im Abgestorbenen, Toten und Weggeschmissenen den Diamanten zu finden und ihn durch Schleifen und Ölen zum Glänzen und Leuchten zu bringen.

 

Öffnungszeiten Museumsinsel Heide:

Di-Do+So: 11.30-17.00 Uhr

Fr: 11.30-14.00 Uhr

Sa: 14.00-17.00 Uhr

Hier finden Sie uns

Kunstverein Heide e. V.
Dirk-Uwe Becker, 1. Vorsitzender

Weidenkamp 5
25791 Linden

Telefon: +49 151-25207006

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