06.05. – 27.05.2018:       Montagen - Fragmente - Zitate

Claus Vahle (Malerei) und Andreas Böhm (Objekte)

Eröffnung:

Sonntag, der 06.05.2018 um 11.30 Uhr

Museumsinsel, Lüttenheid 40, 25746 Heide

Claus Vahle, geboren 1940 in Göttingen, verbrachte seine Jugend in Schleswig und erhielt seine Ausbildung zum Buchgrafiker zwischen 1960 und 1965 an der Muthesius-Werkkunstschule in Kiel. An der Hochschule für Bildende Künste in Berlin setzte er seine Studien für sein späteres Betätigungsfeld als Kunsterzieher an Gymnasien fort. Sein Weg führte ihn von Berlin für 20 Jahre nach Marne ans Gymnasium, bevor er sich, nun im Ruhestand, als freier Künstler in Schleswig niederlässt. Claus Vahle selbst sieht sich als "kritischen Realisten".

 

Als Künstler ist er ständig auf der Suche nach interessanten, meist zeittypischen Motiven für seine bildnerische Arbeit. Anregungen ergeben sich vielfach aus den heutigen Wirklichkeiten, aber auch aus der Historie oder der jüngeren Kunstgeschichte. Seine Gemälde, Aquarelle und Holzmontagen sind fast immer Collagen, zusammengestellt aus den unterschiedlichsten Bereichen. Begeistert und angeregt wurde er durch das Wirken von Kurt Schwitters, das er bereits 1956 in der Kestner-Gesellschaft Hannover kennengelernt hat. Alles kann durch den Künstler zur Kunst werden!

 

Die gestalterischen Probleme liegen in der Umsetzung, in der Verarbeitung der oft heterogenen Teile zu einem Ganzen. Die Gegensätzlichkeit und Beziehungslosigkeit wird auf der Bildfläche ästhetisch zusammengebunden durch die Behandlung von Farbe und Form. Letztlich entscheidet die Komposition über das Bild. "Fundstück-Collagen" nennt Claus Vahle seine Arbeiten.

Andreas Böhm, 1953 in Husum geboren, studierte an der Akademie der bildenden Künste in München Malerei und Grafik. Seit 1980 ist er Kunsterzieher am Gymnasium in Brunsbüttel und lebt und arbeitet in Dingen/Dithmarschen.

 

Er wird einige Arbeiten aus den früheren Jahren zeigen, die selten oder gar nicht ausgestellt wurden. Diese werden mit neueren Sachen, die aus Massivholz sind, konfrontiert. Bei den neuen Sachen ist Andreas Böhm z. B. von einem Polyeder ausgegangen, der auf Dürers Melancholie Kupferstich zu sehen ist, und hat ihn variiert. Aber es wird nicht nur um kristalline Formen gehen, sondern auch um den Kontrast zu organischen, gerundeten Objekten.

 

Die Ausstellung läuft vom 06.05. 27.05.2018 und ist zu den Öffnungszeiten der Museumsinsel Heide zu besichtigen:

Di-Do + So: 11.30 17.00 Uhr

Fr: 11.30 14.00 Uhr

Sa: 14.00 17.00 Uhr

13.05.2018: Internationaler Museumstag

Veranstaltung:

Sonntag, der 13.05.2018 von 12.00 - 16.00 Uhr

Museumsinsel, Lüttenheid 40, 25746 Heide

Kreativer Umgang mit der Kunst für Kinder und Jugendliche

Am Sonntag, 13. Mai 2018, ist Internationaler Museumstag! Unter dem Motto “Museen in der Kulturlandschaft” feiern die Museen in ganz Deutschland den Aktionstag und bieten ein vielfältiges Programm. Der Internationale Museumstag in Heide wird in diesem Jahr gemeinsam von der Museumsinsel Lüttenheid, der Brahmsgesellschaft Schleswig-Holstein, der Klaus-Groth- Gesellschaft, dem Verein der Freunde und Förderer des Klaus-Groth-Museums und dem Kunstverein Heide in den beiden Museen auf Lüttenheid gestaltet.

Neben dem umfangreichen Programm der anderen beteiligten Vereine bietet der Kunstverein Heide Kindern und Jugendlichen (insbesondere auch Flüchtlingskindern) die Möglichkeit, sich am 13. Mai in der Zeit von 12.00 - 16.00 Uhr in der Museumsinsel Heide, Lüttenheid 40 in 25746 Heide, unter der Anleitung von Helga Empen und Irmgard Kullmann, beides Künstlerinnen des Vereins, kreativ mit Pinsel, Farbe, Ton, Stoff oder anderen Materialien auseinanderzusetzen und eigene künstlerische bzw. künstliche Welt zu erschaffen. Die Materialen werden kostenfrei gestellt.

Bei schönem Wetter kann die Veranstaltung auch im Innenhof des Museums im Freien stattfinden.

 

Informationen zum Programm des Kunstvereins Heide beim Vorsitzenden, Dirk-Uwe Becker, unter der Telefonnummer 015125207006 oder im Internet unter: www.kunstverein-heide.com

 

Informationen zum Programm der anderen beteiligten Vereine unter:

www.heide.de/kultur-vhs/museumsinsel-luettenheid.html

www.facebook.com/MuseumsinselLuettenheid

 

 

08.07. - 05.08.2018: "reif für die INSEL"  Jürgen Baum und Renate Basten (Objekte und Malerei)

Eröffnung:

Sonntag, der 08.07.2018 um 11.30 Uhr

Museumsinsel, Lüttenheid 40, 25746 Heide

Titel:  "reif für die INSEL"

 

Einführend für beide Künstler:

 

Fluchtgedanken? Selbst wenn es uns gut und besser geht, wünschen wir uns gerne an andere Orte - Traumorte. Die Fähigkeit, in unseren Gedanken und Gefühlen in eine andere Welt einzutauchen, ist eine Gabe. Die Erinnerungs-Bilder unserer "Reisen" zeigen wir hier auf der Museums-INSEL in Heide.

Renate Basten:                                                                   

Beim Arbeiten an meiner Kunst unternehme ich Ausflüge, Forschungsreisen oder auch mal "kleine Fluchten". Die führen mich in die Welt von Form und Farbe, lassen mich z.B. in Familiengeschichten eintauchen, schaffen Raum für mein Spiel mit Gedanken und Gefühlen.                                                                                                                                                       

Meist bewege ich mich im Abstrakten und an dessen Rändern, wo vermeintliche Bilder von natürlichen oder geschaffenen Dingen auftauchen.                                                        

Kommen Sie mit auf die Reise, nehmen Sie meine Arbeiten als Ausgangspunkt und finden Sie Ihre eigenen inneren Fantasie-Orte.

Jürgen Baum:                                    

 

Was im Lauf der Jahre so in mir heranreifte, sich ansammelte an Gedanken findet sich in meinen Arbeiten wieder. Nicht so ohne Weiteres, mehr oder weniger deutlich, wobei das Diffuse, das Unübersichtlich-Verworrene und Widerspüchliche unserer Gegenwart in meiner Malerei wiederfindet.                                                                                                                                                        

Meine Übermalungen älterer Bilder dokumentieren die Vielschichtigkeit und Komplexität unserer Welt. Sie sind nicht ästhetische Patentrezepte. Sie verbildlichen die Unmöglichkeit einfacher Lösungen, eines Richtigen oder Falschen.                                                                           

 

Deshalb weiche ich auch gerne mal ins Skurrile aus. Verwirrung ist eine gute Ausgangslage für eine Neuorientierung. Auf einer Insel kann man sich ja nicht doll verlaufen. Folgen Sie dem Schild Notausgang.

 

Die Ausstellung läuft vom 24.06. 22.07.2018 und ist zu den Öffnungszeiten der Museumsinsel Heide zu besichtigen:

Di-Do + So: 11.30 17.00 Uhr

Fr: 11.30 14.00 Uhr

Sa: 14.00 17.00 Uhr

26.08. - 23.09.2018: Kunstgriff – Projekt:   EINSTRICH EINBAUM FRAUEN           Christian 3 Rooosen und Monika Tiedemann 

Diese Ausstellung ist Teil des Projektes "Kunstgriff" des Kreises Dithmarschen (http://www.kunstgriff.de/)

 

Eröffnung Kunstgriff-Projekt im Heider Kreishaus:

Freitag, der 24.08.2018um 19.00 Uhr

Kreishaus, Stettiner Str. 30, 25746 Heide

Eröffnung Ausstellung in der Heider Museumsinsel:

Sonntag, der 26.08.2018um 11.30 Uhr

Museumsinsel, Lüttenheid 40, 25746 Heide

Die von dem Künstler „3 Rooosen“ aus Hamburg gezeigten Einstrich-Zeichnungen entstehen dadurch, dass er beim Zeichnen die Hand und den Stift nicht vom Blatt absetzt. Daraus entwickelte sich mit der Zeit eine eigene Handschrift mit eigenem, unverkennbarem Charakter.

 

Die Einstrichzeichnungen entstehen aus dem Moment heraus. Der Künstler setzt den Stift an und beginnt meist am Auge, wobei er sich hauptsächlich des klassischen Themas "Figur nackt", manchmal verschmolzen mit einem Gegenstand, etwa einem Musikinstrument oder einem Fahrrad, bedient. Am Anfang steht aber noch lange nicht fest, was letztendlich herauskommt. Er kann erst an eine Frau denken, plötzlich wird es aber ein Mann, ein Hermaphrodit, kopulierende Körper, ein Tier, irgendetwas und manchmal auch gar nichts ... Die Zeichnungen sind wie aufkommende Gedanken, die während ihrer Entstehung noch geformt werden müssen. Anfangs waren die Zeichnungen offen, heute sind sie wie ein Kreis geschlossen, d.h. der gezogene Strich endet dort, wo er begann. Die Ideen um den Strich entwickeln sich immer weiter. In Performances versuchen z.B. Aktmodelle oder spontane Teilnehmer aus dem Publikum, die Zeichnungen des Künstlers nachzustellen oder der Künstler zeichnet live auf einem Overhead-Projektor zu Literatur oder Musik.

Monika Tiedemann aus Norddeich/ Dithmarschen „erlöst“ mit der Kettensäge ihre ausdrucksstarken Skulpturen, die feminin, geschminkt und mit großer Anmut daherkommen, aus einem Baumstamm. Vom Sturm entwurzelte oder kranke, gestürzte Bäume liefern das Arbeitsmaterial. Dabei schafft die Künstlerin ihre Werke immer aus einem Stück heraus, ohne dass etwas zusätzlich angefügt wird. Emotional-spontan macht sie sich ans Werk und lässt sich dabei von der Ast- oder Baumform inspirieren, von deren Besonderheiten wie z. B. ihrem Wuchs, Rissen oder Verletzungen. Monika Tiedemann ist die "Suchende", die das zufällig im Holz Gefundene intuitiv nutzt und meistens vom Ergebnis selbst überrascht wird. Die Aspekte von Nachhaltigkeit und ökologischem Denken nehmen in ihren künstlerischen Arbeiten einen großen Raum ein.

 

Zur Vernissage lesen Dirk-Uwe Becker (Linden) und Ellen Balsewitsch-Oldach (Meldorf) Texte zu den beiden Künstlern.

 

Öffnungszeiten Museumsinsel Heide:

Di-Do+So: 11.30-17.00 Uhr

Fr: 11.30-14.00 Uhr

Sa: 14.00-17.00 Uhr

Hier finden Sie uns

Kunstverein Heide e. V.
Dirk-Uwe Becker, 1. Vorsitzender

Weidenkamp 5
25791 Linden

Telefon: +49 151-25207006

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